A Travellerspoint blog

By this Author: yasmine769

5 days to go

In 5 Tagen gehts los,
ein leichtes Kribbeln im Bauch ist vorhanden... aber ich freue mich auch einfach mal total auf die zeit ;)
Die nächste "entry" ist dann kein test mehr, sondern berichtet von den ersten abenteuern aus mexico...

Posted by yasmine769 04:05 Archived in Luxembourg Comments (0)

San Cristobal de las Casas

overcast 20 °C

Hi,

wir lassen auch mal wieder von uns hoeren...Vor 2 Tagen haben wir den Nachtbus nach St. Cris genommen, einer kleinen, relaxten Stadt in den Bergen Chiapas, einer der aermsten Regionen Mexicos. Bekannt wurde sie durch die Zapatistas, eine Gruppe Aufstaendiger, die die Regierung vor einigen Jahren in Bedraengnis gebracht hat. Der revolutionaere Einfluss ist ueberall in der Stadt zu spueren. Morgens um 7 sind wir angekommen, ein bisschen matschig von der langen Fahrt haben wir unsere Rucksaecke geschultert und sind durch die Altstadt, die um diese Zeit ganz verlassen und einem die viele bunten Haeuser noch mehr ins Auge gesprunge sind, zu unserem Hostel gelaufen. Dieses kommt schon etwas alternativ rueber, z.B. weht eine Piratenfahne auf dem Dach, aber ist urgemuetlich und die Besitzer unglaublich nett und zuvorkommend. Trotz der Muedigkeit sind wir gleich weiter in einem Collectivo nach Chakumal gefahren, mit 8 Indios hinten in einen VWbus gequetscht kamen wir in dieser kleinen Mayastadt an, in der Polygamie noch gang und gebe ist.
Die Kirche war einfach beeindruckend. Aussen in weiss und blau gehalten, stieg einem beim Oeffnen der Tuer bereits der Geruch von Raeucherstaebchen in die Nase und der Rauch von 100erten von Kerzen vernebelte den Raum. Die Kerzen stehen ueberall an den Seiten, in der Mitte, vorne am Altar und dazwischen sitzen ganze Familien...Sie beten, quatschen, trinken gemeinsam Cola (dies soll naemlich die boesen Geister vertreiben). Der Boden ist bedeckt mit trockenen Tannenzweigen (daher auch der Geruch), staunend gingen wir an den Vitrinen in denen Puppen stehn die irgendwelche Heilige repraesentieren sollen vorbei. Vorne am Altar sass noch eine Familie, der schmutzige kleine Junge strahlte uebers ganze Gesicht...Ich musste 2x hinsehen um den Grund dafuer zu erkennen...er fuetterte sein Huhn. Da ich mir nicht sicher war, ob dieses nicht gleich geopfert wuerde, haben wir unser lieber mal aus dem Staub gemacht. Dies war ein beeindruckender Einblick in die Mischung des Katholizismus mit der Religion der Mayas.

Two days ago we took the night bus to San Cris, a small and relaxed city in the mountains of Chiapas, the poorest region of Mexico. It has become known when the Zapatists took over for a while 15 years ago. During this pacifist protest, they demanded the rights for the Indios to be protected by the government. Still, they are very popular.
So, we got here at 7am, a bit nacked from the bus ride and walked through empty streets to our hostel. We weren't sure it was the right one, it has a garage door as an entrance and a pirate flag on the roof, but it turned out to be really homely and the owners incredibly nice and welcoming.

Zurueck in St Chris haben wir uns mit Christian getroffen, einem Freund von Claudias Kusine. Er hat uns ein leckeres mexikanisches Restaurant gezeigt in dem wir uns dann zusammen mit ihm und einem weiteren Chris (einem Ami aus New York) den Bauch vollgeschlagen haben. Abends zeigte Christian uns sein Haus...das er selbst gebaut hat... mit dem Baumaterial das er halt hatte. Es sah toll aus, wie ein riesiges Baumhaus, eine Waschmaschine die per Fahrrad betrieben wird inbegriffen, aber ob ich so leben koennte ist natuerlich eine andere Frage. Den restlichen Abend verbrachten wir mit Freunden von ihm, die uns bekochten, hmm Crepas, und ein Bier mit uns tranken. Es war wirklich nett, allerdings auch sehr anstrengend wenn man nicht wirklich spanisch spricht...

Heute haben wir uns dann den Canon de sumidero angesehen, mit einem Boot sind wir 2 stunden durch die Schlucht geglitten, bis zu 1000m ragten die Felsen auf beiden Seiten hoch und wir sahen unsere ersten Krokodile, Mono aranas (spideraffen) und Leguane...Mit meinem tollen Teleobjektiv (danke an die Sponsoren :) hab ich auch ein paar hautnah Bilder geschossen, aber die gibt es dann erst wenn wir wieder einem etwas schnelleren Computer zur Verfuegung haben.

Morgen frueh um halb 7 geht es bereits weiter nach Palenque, es wird zum ersten mal tropisch werden und wir planen unsere Naechte in einer Haengematte zu verbringen :)

Ich bin mal gespannt, ich hoffe ihr seid es auch :)

Nonetheless, after leaving our big backpacks behind, we took a collectivo right away to Chacumal. A collectivo is a minivan (often one of the old VWs) which runs a certain route and picks up as many people as possible. But it's cheap. So we got to this little Maya village which is a bit different since polygamy is still practiced and they kill chicken in the church to offer it to God. Also, they offer Coca Cola and burn hundreds of candles and the floor is covered in pine needles. It's a good example of how the new Christian religion was mixed with old Mayan beliefs.
Back in the bigger city we met with Christian, a friend of my cousin. He's an anthropologist and told us a lot about the different Mayan tribes, their rituals and how their situation is today. Many only speak their Indian language and are therefore disadvantaged in school and work. It's a bit the as in some European countries, just here the actual natives are not integrated into society and not much is being done. Christian also took us to a local place where we've had awesome food and I (Claudia), ate shrimp without peeling. They were crunchy, but very good. Also, he showed us a part of his house, which he and some friends built from recycled material, and some "machines" the created, which can generate power. We left very impressed, to go eat crepes with his friends. Had a wonderful day&night, thanks a lot again!!
Today we went to see the Sumidero Canyon. On a motorboat, equipped with life vests, we saw crocodiles, spider monkeys and iguanas. yasmine took some very good (=close up) pictures of them with her special camera and she says many thanks to the sponsors ;)
Tomorrow we're going to Palenque, we're excited and hope you are too.

CLAUDIA: ein paar fotos..
Sumidero Canyon

Sumidero Canyon

Sumidero Canyon - Kormoran

Sumidero Canyon - Kormoran

Sumidero Canyon - crocodile

Sumidero Canyon - crocodile

house made of recycled material

house made of recycled material

San Cristobal de las Casas

San Cristobal de las Casas

pagan church in Chamula

pagan church in Chamula

Posted by yasmine769 18:22 Archived in Mexico Comments (0)

ueber Merida und Chichen Itza in die Karibik

from Merida to Chichen Itza and to the Caribbeans

sunny 28 °C

Die letzte Nachricht kam aus dem Dschungel und diese von der Karibikkueste,

ihr seht wir kommen vorwaerts :)

Vor 2 Tagen sind wir morgens um 7 in der frueh in Merida, der anscheinend mexikanischsten Stadt Mexikos angekommen und haben uns gleich in das Hostel mit dem anscheinend besten Fruehstueck der Stadt aufgemacht. Das Hostel, ein wunderschoenes Kolonialhaus mit hohen Decken und Innenhof lag toll, gleich am Zocalo, also dem zentralen Platz der Stadt. Netterweise durften wir auch gleich mit fruehstuecken und das hatte es auch echt in sich: mehrere Schuessel mit frischem Obst, leckeres Brot und Ruehrei oder Pancakes wurde einem auf Wunsch auch gleich zubereitet. Nur der Kaffee war furchtbar, ueberlebt haben wir es trotzdem und haben uns den Bauch auch ordentlich vollgeschlagen bevor wir uns auf den Weg nach Uxmal, einer weiteren Ruinenstadt machten.

Uxmal war menschenleer, die Leguane waren definitiv in der Ueberzahl und Claudia und ich haben uns reichlich Muehe geben auch jeden von ihnen einen Namen zu geben...Wir werden uns ewig an Otto den Grossen, Richard Loewenherz und Gerda die Gemuetliche erinnern.
In der Stille wirken die Pyramiden auf einmal ganz anders, man hat viel mehr Zeit seinen Gedanken freien Lauf zulassen und sich der Geschehnisse vergangener Tage zu besinnen. Wir sassen ueber eine Stunde oben auf dem Templo Major, haben ueber die Anlage in die Wildnis geblickt, die Geier und Adler bewundert...bis dann schliesslich doch die Gruppe Japaner kam und sich ihren Namen als Schlappschusskoenige wieder mal verdient haben. Naja, es war eh Zeit zum Bus zu gehen, wir wollten den ja nicht verpassen, war schliesslich der letzte, aber da dieser dann erstmal eine ganze Stunde Verspaetung hatte, haetten wir auch laenger an unserem Lieblingsort verbringen koennen und haben somit das Bild der Pyramiden bei Sonnenuntergang ganz umsonst verpasst.

Am naechsten Tag stand dann ein weitere Pyramidenstadt, Chitzen Itza, zu einem der neuen Weltwunder erkoren...Ich will es gar nicht schlecht reden, architektonisch ist es eine Augenweide und auch geschichtstraechtig...z.B. gibt es dort eine Cenote die lediglich zur Gottesverehrung und somit auch Opferung von Maennern und Kindern gebraucht wurde. Als ich zufaellig neben einem Tourguide ein paar Fotos geschossen habe, schnappte ich die Geschichte der jungen Maedchen auf, die sich ein Kleid welches mit Jade und anderen huebschen Steinen besetzt war anfertigten mussten und sobald das Kleid vollendet war wurden sie in dieses Suesswasserreservoir gestossen und kamen nicht mehr hoch...weil sie ja von nun an mit den Goettern kommunizierten. Alles klar :)
Trotzdem bleibt Chitzen Itza mir als Pyramide der Souveirs in Erinnerung, zu viele Menschen, man wird die ganze Zeit angequatcht ( bekaemen wir mal fuer jedes "Ola amigas" einen Peso...) und man darf nirgendwo mehr drauf klettern...Spass.

Von CHitzen Itza haben wir uns dann gleich weiter auf den Weg nach Tulum, an der KARIBIKkueste begeben und ins erstbeste Hotel eingecheckt. Es hat zwar nicht den Charm der vergangenen Tage, aber man lernt leicht Leute kennen und das hat doch auch seine Vorteile.
Heute morgen haben wir uns dann auch gleich auf den Weg zum Strand gemacht, es sollten nur so 4-5 km sein und da dachten wir uns, das koennen wir doch auch zu Fuss bewaeltigen...Waeren wir an der einen Kreuzung nach links gegangen waere es auch nicht viel weiter gegangen...so sind wir 2 stunden in der gluehenden Hitze gelaufen, an den schoensten Hotels, Beach Clubs usw. vorbei...und nirgendwo ein oeffentlicher Strand...Irgendwann haben wir uns dann unsere Niederlage eingestanden und haben ein Taxi angehalten. Der Taxifahrer hat uns dann mal erklaert, dass das alles oeffentliche Straende sind und wir einfach haetten an den Restaurants vorbeigehen koennen. Grossartig. Das einzige was wir von unserem Walk hatten war also der Abdruck unseres Rucksacks und unserer Flipflops auf der Haut.

Abschliessen d moechte ich nur nochmal bestaetigen, ja...das karibische Meer ist so schoen wie auf den Fotos ;)
Ein bisschen Sonnenbrand haben wir jetzt auch, und das trotz 50er Sunblocker aber der wird auch wieder voruebergehen.
Ganz viele gutgelaunte Gruesse nach Hause.

Yasmine

Two days ago we arrived in Merida, the supposingly most Mexican city in Mexico and got us the hostel with the supposingly best breakfast buffet in the city. And it really was amazing: all different kinds of fresh fruits, toasted bread, eggs, omeletts and pancakes as much as we wanted. Only the coffee was terrible (for Yasmine, I thought it was acceptable with 50% milk and 5% sugar). The hostel itself located in a gorgeous colonial house with high ceilings and an airy patio, directly next to the green main plaza. So, with a decently filled belly we took the next bus to visit the ruins of Uxmal.
Uxmal was deserted (from humans), the iguanas definitely outnumbered us and we had quite a lot of work to find a name for each and every one of them: Otto the Great, Richard Lionheart, Gerda the Chilled.
In all this silence the pyramids appeared in a different light and we took a lot of time on top of the highest, thinking and overviewing the jungle up to the horizont. Until a group of Japanese klischeé tourists and their camera equipment arrived..
The next day's highlight was another pyramid, the very known one of Chichen Itza, one of the new world wonders.. We don't want to make it look bad, architectonically it is definitely amazing, but there were just too many tourists and, even more than tourists, souvenir sellers. Having someone in your face all the time, screaming "only today, almost for free, one dollar", is quite annoying. Therefore we'll always remember Chichen Itza as the Souvenir Pyramid, as opposed to the Jungle Pyramid and the Mountain Pyramid and the Desert Pyramid..
From Chichen Itza we took the direct bus to Tulum at the Caribbean sea and checked into the first hostel, the Weary Traveller. It wasn't as extraordinary as the past hostels, but prooved to be a good place to meet people, especially since if you ordered a burger, they just gave you the ingrediants and you had to cook it yourself. The next day we decided to visit the beach (finally) and started walking the 4 kilometers, since we had just missed the free bus while talking to an interesting Israeli couple. So, we walk and walk, talking, excited to feel sand under our toes, and just keep passing all these noble beach bars and hotels but no open public beach. After a 2 hour walk (because we're no quitters) we decided to stop a taxi. The really friendly driver explained to us, that all the beaches were public and we could've just walked through the hotel entrance to it. And he was surprised to hear that we had walked all the way from Tulum, since those were 8 km. And we got a sunburn inmpression from our backpacks and flip flops.
To end this entry, I just want to confirm that, yes, the Carribbean sea really does look like the pictures.

Claudia: hier sind uebrigens ein paar fotos dazu
Chichen Itza 1

Chichen Itza 1

Chichen Itza 2 moth

Chichen Itza 2 moth

Chichen Itza 5 serpent

Chichen Itza 5 serpent

Chichen Itza 6 big pyramid

Chichen Itza 6 big pyramid

Hostal Zocalo, Merida

Hostal Zocalo, Merida

Uxmal 1

Uxmal 1

Uxmal 2

Uxmal 2

Uxmal 3

Uxmal 3

Uxmal 4

Uxmal 4

Uxmal 5

Uxmal 5

Uxmal 6

Uxmal 6

Uxmal 8

Uxmal 8

Uxmal 12

Uxmal 12

Merida

Merida

Hostal Zocalo, Merida 2

Hostal Zocalo, Merida 2

Posted by yasmine769 16:13 Archived in Mexico Comments (1)

von tikal nach coban

so fuehlt sich also regen an...

rain 14 °C

Nach einer halbwegs angenehmen Nacht, in der mich eigentlich nur die Hauskatze gestoert hat, weil sie kurzzeitig meinen Rucksack fressen wollte, klingelte bereits um 5 der Wecker. Wuerde man mir das zuhause zumuten waere ich bestimmt den ganzen Tag schlecht gelaunt, aber dort fehlt auch einfach die Motivation den Sonnenaufgang von einer Mayapyramide aus zu betrachten....
Gut daraus wure auch nix, erstens war es doch schon zu hell as wir in Tikal, einer der besterhaltensten Pyramidenanlage der Mayakultur, angekommen sind und zweitens hat es einfach nicht aufgehoert zu regnen, es wurde also einfach weniger grau. Toll.
Der Eintrittspreis hatte es dann auch noch in sich, der hat sich innerhalb von 5 Jahren einfach mal verdoppelt. Wir liessen uns trotzdem nicht entmutigen und wurden bereits im Parkeingang belohnt, es laeuft einem schlieslich nicht jeden Tag ein Ameisenbaer ueber den Weg. Weiter fuehrte uns der Weg mitten durch den Dschungel, an Tukanen und Spider monkeys vorbei ( einer war so nett und hat meinen Versuch ein Foto zu schiessen mit Urin bestraft, vielen Dank nochmal), die Bruellaffen und die unzaehligen Vogelsorten sorgten fuer die Akustik und Claudia versorgte jedes Lebewesen mit einem neuen Namen. Kurze Aufzaehlung: Die grosse Meerschweinratte, den Pickeltruthahn,pickeltruthan

pickeltruthan

die Rostmausvoegel... Fuer Unterhaltung war also bereits gesorgt bevor uns die aus dem nichtsauftauchenden Pyramiden den Atem raubten. Wir mussten eine (gefuehlt) endloslange Leiter hochklettern um zur Spitze zu gelangen, wurden aber auch mit einem grossartigen Ausblick ueber die gruenen Weiten des Urwaldes belohnt, nur die Spitzen der anderen Pyramien ragten aus der Masse der Urwaldriesen hervor und ab und zu konnte man gruene Papageien zwischen den Baumwipfeln fliegen sehen. Als wir uns von dem Anblick losreissen konnten zog es uns in den Mundo Perdido, einer Ansammlung verschiedenster Ruinen auf einem begrenzten Raum. Dort verloren wir lustigerweise auch Ben und Yasmine fuer eine Weile, tja, Nomen ist manchmal halt doch Omen ;)
So ging es halt weiter, Pyramide, wow, Affe, toll, Liane, schwing und und und... Irgendwann meldete sich unser Magen zu Wort, ich war kurz davor vor Hunger zu sterben, also machten wir uns auch auf den Heimweg nachdem wir die beiden Israelis wieder aufgesammelt hatten... Mein Magen knurrte immer lauter, Yasmine stimmte nahtlos mit ein und so fingen wir an uns ueber eine Stunde nur ueber Essen zu unterhalten. Tragischerweise fanden wir sogar ein paar Restaurants, die lagen leider aber absolut ausserhalb unseres Budget. Na super... gott sei dank wurden wir schlussendlich doch von einem Tortillasstand am Parkplatz gerettet, es war knapp!
Den Nachmittag verbrachten wir, wie am Vortag, auf der Restaurantterasse mit Seeblick, diesmal wurden wir leider nicht Zeuge eines Fussballspiels bei dem die Pferde an der Aussenlinie und die Schweine im Tor stehen, konnten allerdings ein Fahrradfahrer beobachten der sein Pferd hinter sich herzog.
Ein anstrengender Tag, deswegen legten wir uns wiedermal ziemlich frueh unter unser Moskitonetz, nachdem uns im Bad ein Skorpion ueber den Weg gelaufen ist und schliefen den Schlaf der Gerechten, bis die Katze sich ueberlegte sich diese Nacht einfach gleich zu mir zu legen. Nettes Viech.
Um kurz nach 5 am naechsten Morgen standen wir bereits wieder unten an der Strasse um den ersten Collectivo zu erwischen, schliesslich wollten wir den Bus um 6 nach Coban nehmen. Tja, auch in Guatemala laeuft sonntags alles etwas langsamer, der erste Microbus erschien erst um kurz nach 6. Der Bus war weg und wir standen am Bahnhof, ganz viele "nette" Maenner wollten uns doch den allerbilligsten direktbus nach Coban anpreisen, der aber einfach mal das doppelte von dem wirklichen Preis kosten sollte. Yasmine2 wurde so sauer, dass sie das Spanischsprechen verlernte, schlussendlich fanden wir aber doch noch einen 12sitzigen Minibus, welcher uns wenigstens mal ein Teilstueck, nach Sayaxchel, weiterbringen sollte. Ihr erinnert euch an das 12-sitzig? Zwischenzeitlich befanden sich 24 leute in dem Bus!! "Ach komm, jetzt passt doch echt keiner mehr rein!!" Tja, einer geht immer...
In Sayaxchel mussten wir uns mit dem Boot ueber den Fluss setzen lassen bevor die Reise weiterging... Ihr erinnert euch an die 24? In dem Bus befanden sich zischenzeitlich 29 Menschen. Wundervoll.
Diese idyllische Fahrt fuehrte uns an einem Haufen verdreckter Doerfer vorbei, ganz ehrlich, ich kann verstehen, dass es mit wenig Geld sehr schwer ist sein Heim ansehnlich zu gestalten, aber koennte man nicht doch eventuell den Muellhaufen neben seinem Haus wegraeumen?
Natuerlich war nicht alles schlecht, die Landschaft war atemberaubend, und haette es nicht so geregnet, waeren wir auch nicht so schlecht gelaunt, nach 8 stuendiger Hoellenfahrt, in Coban angekommen. Claudia war kurz davor den ersten Bus weiter nach Antigua zu nehmen, nachdem uns aber die netten Hotelbesitzer empfangen und wir den Nachmittag in einem huebschen Cafe an der Plaza central verbracht haben, ist unsere Welt nicht mehr ganz so wolkenbedeckt;)

Un egal wo die Sonne morgen scheint, wir werden sie finden.

Gruss nach hause

Yasmine1 :)

Anmerkung von Claudia:
Da wir den zweiten verregneten Tag (Valentinstag uebrigens) damit verbringen, von Café zu Café zu gehen und dort Kuchen zu probieren, sehe ich die Welt heute auch entschieden positiver. Koennte an der Ueberzuckerung liegen. Sehr leckere Kuchen uebrigens, der Einfluss deutscher Einwanderer des 19. Jh macht sich bemerkbar in der Auswahl: Kaesekuchen mit Schokolade, Erdbeerkuchen mit Sahne, sogar Schwarzwaelderkirschtorte!! Und gefruehstueckt haben wir heute im ehemaligen Café Tirol auf Holzstuehlchen sitzend, aus deren Lehne ein Herz ausgeschnitten war. Hat echt gut geschmeckt, der Milchreis mit Zimt und Bananen, danach getoastetes Brot mit Bohnenpaste, Ruehrei und darauf Salsa ranchera (=Tomatensauce wie vom italienischen Opa). Siehe Foto.

Fotos:Tikal: Temple

Tikal: Temple


street panorama

street panorama

torte

torte

rainy coban

rainy coban

desayuno economico im cafe fantasia

desayuno economico im cafe fantasia

group picture

group picture

Main Plaza

Main Plaza

view over treetops

view over treetops

Mundo Perdido

Mundo Perdido

stairway to heaven

stairway to heaven

view from temple

view from temple

Hallway

Hallway

Tree

Tree

Coati

Coati

Posted by yasmine769 17:07 Archived in Guatemala Comments (0)

vom felsenspringen und anderem wagemut

sunny 25 °C

Wir sind zurueck in Antigua...

Und es war schon ein bisschen nach Hause kommen...

Aber erstmal der Reihe nach. In San Pedro liehen wir uns Kajaks aus und machten uns auf die ungefaehr einstuendige Ueberfahrt nach San Marcos, dem angeblich schoensten Ort am Lago. Wir schafften es auch ohne Kentern das Ziel zu erreischen, auch wenn Synchronitaet in unserer Ruderei nicht wirklich zu finden war. Vom Weiten erblicken wir die Felsen, gleich neben dem kleinen Ort, auf denen sich bereits ein paar Leute tummelten um den Ausblick und die Sonne zu geniessen.Ein Junge winkte uns hektisch zu und wollte uns unbedingt beim andocken helfen, wir banden unser boot fest und erklommen den Felsen. In ungefaehr 8 - 10m Hoehe erstreckte sich eine hoelzerne Plattform von der man, mit ein bisschen Mut, in den See springen konnte. Als ich oben stand kam es mir noch viel viel hoeher vor, aber gut, kneifen gilt nicht und ab ging es in die Tiefe... So eine sekunde freier fall kann schon lang sein ;) aber es hat auf jedenfall spass gemacht!
Claudia is mir natuerlich in nichts nachgestanden, spaeter meinte sie, eigentlich haette sie doch auch einen salto runterschlagen koennte,ich muss sagen, ich bin froh,dass sie die Idee erst hatte, als wir bereits sicher in unserem Hostel zurueck waren ;)
cliff jumping

cliff jumping

rope jumping

rope jumping

lake atitlan

lake atitlan

lake atitlan 2

lake atitlan 2

San Marcos an sich hat mich nicht wirklich umgehauen, zwar idyllisch am See gelegen und sehr still, erinnerte es mich doch eher an einen Cluburlaub fuer Yogaschueler, Hippies und solche die es noch werden wollen.

Am naechsten Tag verabschiedeten wir uns vom See und unserem Lieblingscafe,ich werde das Fruehstueck mit dem wundervollen Ausblick und den umherschwirrenden Kolibris vermissen.

Die Fahrt nach Antigua war mal wieder kurvig und dauerteEwigkeiten, aber auch daran gewoehnen wir uns so langsam.Als wir das Hostel erreischten wurden wir mit offenen Armen empfangen und machten uns auf die Suche nach Ben und Yasmine, deren letzter Abend vor ihrer abreise bevorstand. Etwas traurig waren wir schon gestimmt, scherzten, dass Ben der einzige Mann sei, der seine Flitterwochen mit drei Frauen verbracht hat und mussten leider feststellen, dass wir die Hochzeitseinladung nach Tel Aviv leider nicht wahr nehmen koennen, da wir zu dem Zeitpunkt wohl in Peru stecken werden.

Jetzt reichts aber auch wieder

Yasmine

fresseline

fresseline

little puppy

little puppy

breakfast

breakfast

colibri

colibri

Posted by yasmine769 08:18 Archived in Guatemala Comments (0)

karibik ade...

Die Wiederkehr des Reisefiebers

sunny 32 °C

Wir mussten uns verabschieden, von den traumhaften Straenden, den unglaublichen Sonnenuntergaengen, der Schwerelosigkeit in den Weiten des Meeres, dem Umherschwingen in der Haengematte und nicht zu letzt von den Leuten mit denen wir die letzten Tage verbracht haben... Bei Claudia fuehrte dies zu einer manifesten ¨Postinsel¨depression, aber es erwarten uns noch so viele neue Orte, dass wir darauf einfach keine Ruecksicht nehmen koennen!

Morgens frueh betraten unsere Fuesse betraten wir zum ersten Mal wieder Festland und begaben uns sogleich in den Bus nach Tegucicalpa, der uns auf halber Strecke, am Lago de Yojoa, aussetzten sollte. Dies klappte auch problemlos, nur leider befanden wir uns auf der falschen Seite des Sees, also setzten wir uns in der gluehenden Hitze an den Strassenrand und hofften, dass bald ein Bus vorbeikommen wuerde. Von der gegenueberliegenden Strassenseite kam ein Mann auf uns zu, in der Hand 3 Wassertueten (haeufig hier angeboten:kaltes Wasser in Tueten) Am Anfang waren wir leicht skeptisch, doch er machte einen echt netten Eindruck, erklaerte uns im fliessenden Englich wo wir den naechsten Bus finden wuerden und bot uns nach einer Zeit sogar an uns zu dem Hostel zu bringen, wenn wir ihm noch etwas Zeit geben wuerden sich von seinen Freunden zu verabschieden. Wir waren muede, uns war warm und Claudia war ja eh alles egal, deshalb nahmen wir das Angebot an, die Hand auf der Tuerklinke um doch noch im Notfall rausspringen zu koennen ;) Walter brachte uns zum ersten Hostel...ausgebucht, na super, also brachte er uns zum 2. Hostel. Dieses erinnerte irgendwie an das Ferienreservat aus Dirty Dancing also eigentlich nicht unsere Preisklasse, aber unser netter Bekannter kannte den Besitzer und handelte fuer uns einen wirklich annehmbaren Preis aus( 6$p.P. ) fuer eine Cabaña am See, sogar mit Swimmingpool. Also manchmal lohnt es sich auch einfach mal den Menschen zu vertrauen.
Wir genossen das kuehle Wasser, genossen auf der Restaurantveranda, an diesem wunderschoen von Huegeln umgebenen See, den Sonnenuntergangund aergerten uns ueber die Unemnengen an Moskitos.evening by the lake

evening by the lake

lake in honduras

lake in honduras

Am naechsten Morgen sassen wir um 6 bereits wieder auf der Strasse um den ersten Bus nach Tegucicalpa zu nehmen, wir hatten uns naemlich tollkuehn vorgenommen in einem Tag Leon zu erreischen, eine Stadt die sich bereits in Nicaragua befindet. Wir warteten und warteten,kein Bus in Sicht. Wir liessen uns unsere merkwuerdigerweise recht gute Laune nicht verderben und schmetterten den Machetenbewaffneten Maennern, die an uns vorbei zur Arbeit gingen, deutsche Lieder an den Kopf ( 100 Punkte fuer Mia mit Ein Hungriges Herz: "Sag mir wie weit, wie weit, willst du gehen!")

Irgendwann gaben wir die Warterei auf und entschlossen uns dann doch eine Reihe an Chickenbusses zu nehmen. Anfangs fanden wir im ueberfuellten Bus keinen Sitzplatz, doch als die einheimischen Maenner merkten, dass wir doch eine weitere Strecke mitzufahren gedachten, fingen sie an umzuraeumen, aufzustehen und gaben ihr moeglichstes, dass wir einigermassen gemuetlich reisen konnten. Vanessa gefiel einem der Herren so gut, dass er ihr sogar sein Armband schenkte. Die rosa Elefanten hetten sich an diesem Tag zu Prinzessinen gemausert ;) Den 9 Uhr Anschlussbus nach Managua verpassten wir allerdings "knapp" um anderthalb Stunden, weswegen uns nichts anders uebrig blieb als den teuren Ersteklassebus zu nehmen. In dem gab es allerdings sogar essen und fernsehen, Kontrastprogramm zu der Fehrt am Morgen.

Wir ueberquerten die Grenze, unsere Rucksaecke wurden "durchsucht" und kamen gegen 10 hundemuede in Leon an. Am naechsten Tag folgte allerdings das naechste Highlight: Vulcanoboarding!! Ganz grosses Tennis!
Steig in einen Laster und lasse dich eine ruckelige Strasse hochtransportieren zum Fusse eines aktiven Vulkans, nimm dir ein hoelzernes Brett und stapfe ueber wackeliges Gestein, am Krater vorbei zu der Spitze des schwarzen Berges, setze dich aufs Brett und duese einfach mal auf der Asche hinunter. Resultat: Spass! Wie Schlittenfahren im Sommer, nur halt etwas haerter wenn man sich den Boden von nahem ansieht ;)
Mit 55 km/h schoss ich den Berg hinunter und war somit die schnellste Frau ;) Ja, ich bin schon ein bisschen stolz, hehe.

market around church

market around church

view from cerro negro volcano

view from cerro negro volcano

before volcano boarding

before volcano boarding

volcano boarding outfit

volcano boarding outfit

Volcano boarding

Volcano boarding

Danach gab es ein Freibier und 2 Freimojitos, eigentlich...Wir hatten allerdings das Vergnuegen mit prueden Amerikanern in einer Gruppe zu reisen, die leider kein Alkohol tranken...Aber man darf das Bier doch nicht schlecht werden lassen. Es wurde ein sehr lustiger Abend mit einer Loesung zu der Frage: "wieviele Menschen passen in eine Haengematte?" Antwort: 4, danach bricht der Betonpfeiler mit der Aufhaengung, also zumindest in nicaraguanischen Haeusern. Ups, aber bis auf eine Schuerfwunde nix passiert.
P3085362

P3085362

means of transportation in Nicaragua

means of transportation in Nicaragua

Heute morgen fuhren wir weiter nach Granada, einer wiedermal wunderschoenen Kolonialstadt. Wir fuehlen uns nach Antigua zurueckversetzt! Unsere Hostelbesitzerin hat uns unglaublich freundlich in ihrem wunderschoenen bunten Haus, mit blumigem Innenhof und hohen Decken, empfangen und wir denken schon wieder darueber nach doch einfach noch ein paar Tage laenger zu bleiben... Doch es warten noch so viele andere Orte auf uns...
house in granada

house in granada

street in granada

street in granada

church in granada

church in granada

yasmine, vanessa, and the hot dogs

yasmine, vanessa, and the hot dogs


Gruesse aus Nicaragua

Posted by yasmine769 15:30 Archived in Nicaragua Comments (0)

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