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Honduras

sind in honduras. viel unterwegs gewesen, erst copan, jetzt eine woche tauchen auf utila. melden uns spaeter.

Posted by PollyPanam 16:48 Archived in Honduras Comments (0)

Utila

sunny 29 °C
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hallo!

Nach langer Zeit ein etwas groesserer Abschnitt. Wir haben die Grenze von Guatemala nach Honduras vor 5 Tagen etwa ueberschritten und waren zunaechst in Copan, einem Staedtchen wie aus dem Wilden Westen: die Sonne brennt heiss und trocken auf die weissen Stetsons der maennlichen Bevoelkerung herab, sodass man gern die Saloonschwingtueren der ein oder anderen Bar durchschreitet auf ein kuehles (und jetzt hoert der vergleich auf) Salva Vida (Bier).
Hostel rules

Hostel rules

Cowboy with matching shirt

Cowboy with matching shirt

street view

street view

Nachdem wir uns die netten Ruinen in der Naehe angeschaut haben inklusive der roten Aras die da rumflogen (tolle bilder, folgen bald)
P2255087

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P2255098

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P2255099

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P2255118

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P2255120

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face

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ruins

ruins

parrots like tortillas, too

parrots like tortillas, too

waren wir nachmittags wieder ausreiten, diesmal zu einem Mayadorf in den Bergen und weiteren Ruinen, die einfach im Wald rumstehen. Beim Dorf wurden wir sofort von kleinen Maedchen in bunten Kleidern umzingelt, die Pueppchen aus Maisblaettern an die Touristen bringen wollten. Auf dem Rueckweg haben wir die Chance ergriffen und sind viel galoppiert. Nach Cowboymanier ueber die strasse geprescht. Und auch ueber eine asphaltierte, die durch eine weite Ebene fuehrte, das war cool.
in the Maya village

in the Maya village

Copan, City of Cowboys

Copan, City of Cowboys

horsebackriding

horsebackriding

sanitarios

sanitarios

the mysteroius fly bites

the mysteroius fly bites

Ueber einen unerfreulichen Zwischenstopp in Tela (der Lonely Planet schreibt: traumhafte karibische Straende, Garifuna Kultur und billiges Seafood; wir fanden: total verdreckt, freie Kabel ueberall und offensichtliche Kriminalitaet, und gegessen hab ich Huehnerfuesse und Bananenpommes; insgesamt erweckt tela etwa die Gefuehle wie wenn man anderen Leuten beim Kotzen zusieht), nahmen wir die Faehre auf die Trauminsel Utila.

Hier tauchen wir. Open Water (die erste Stufe) fuer Vanessa und Yasmine, Advanced (zweite Stufe) fuer mich. Und das nimmt ganz schoen viel Zeit und Energie in Anspruch. Wenigstens bei den anderen, die muessen naemlich richtig bueffeln und haben auch nen Test zu bestehen am Schluss.
open water 1.0

open water 1.0

Ich dagegen habe die ersten 2 Tage erstmal frei. Zum Herumschlendern, Lesen, Schnorcheln, South Park mit den DMTs gucken, Dart spielen und generellem Faulenzen. Unser erster Tag in diesem Paradies wird gebuehrlich gefeiert mit einer Open Air Party am Strand. Unter dem funkelnden Sternenhimmel bewegen sich Palmen und Menschen zu einer kuehlenden Brise, beziehungsweise Electromusik. Endlich wieder tanzen. Die Lust ist lau, die Stimmung gut, obwohl es bei unserem Eintreffen schon Getraenkemangel gibt. Die letzte Flasche Rum wurde einem armen Menschen, der gerade seinen Divemaster bestanden hat, in den Schnorchel gekippt waehrend er hilflos an einen Stuhl gefesselt war. Ein altes Ritual, wie ich aus Thailand weiss. Irgendwann machen wir uns doch auf den Heimweg und um den zu beschleunigen borgt sich ein Maedchen aus Amsterdam ein Fahrrad (ohne Stange und Gepaecktraeger uebrigens), auf dem wir zu dritt gen Schlafstaette duesen. Ohne Unfaelle. Echt geschickt.
P3045290

P3045290

Heute habe ich meine ersten zwei Tauchgaenge absolviert: Tiefe (30m) und Navigation (mit dem Kompass). Es war toll wieder schwerelos im Wasser zu fliegen, die Hoehe mit der Atmung kontrollierend. Zu sehen gab's eine riesige Korallenwand, viele verschiedene bunte Fische, unter anderem Angelfische die groesser waren als mein Kopf und -!!!- eine 60cm grosse Krabbe. Holy shit. Die sah aus wie ein lebender Dinosaurier.
rock beauty angelfish

rock beauty angelfish

Den Tauchspot fand ich sehr gut, auch wenn es nicht ganz so viele Fische wie in Thailand gab und auch die Farbe der Korallen etwas weniger beeindruckend. Dafuer waren sie riesig und, das hatte ich in nem Dokumentarfilm mal gesehen, das Wasser war voll von ihren Pollen. Noch eine Tatsache die einige erfreuen, mich aber ein bisschen traurig macht: alle Leute hier wuerden sterben um einen Hai zu sehen (dh es gibt so gut wie keine). Dafuer durften die Jungs die morgens draussen waren mit Delfinen spielen.
Morgen tauche ich beim Halliburton Schiffswrack und danach geht's nachts nochmal raus ins Wasser. Fuer die Fluoreszenz und die Tintenfische.

so, bis bald!

Posted by PollyPanam 15:51 Archived in Honduras Comments (0)

Utila 2

sunny 32 °C
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So, die Tauchkurse waeren abgeschlossen. Wir koennen uns jetzt alle qualifizierte Taucher nennen, Yasmine und Vanessa bis 18m, ich darf bis auf 30m runter. Juchu. Im Rahmen des Kurses hatte ich die tolle Gelegenheit, um ein Schiffswrack herumzutauchen, mich von der Bruecke runterzustuerzen und dabei durch die Fenster ins Innere zu sehen, wo einige grosse Grouper und ein Lionfish im Dunkeln lungerten. Wir sind auch einmal nachts getaucht, was recht interessant war, da alle bunten Fische wie weggefegt waren und stattdessen nur ein paar weisse und blassrote Fische herumgeisterten. Und natuerlich Krabbeltiere wie Krabben, Shrimp und so weiter, die uns mit ihren roten Augen entgegenfunkelten. Leider kein Oktopus. Zuletzt haben wir die Biolumineszenz getestet: Taschenlampen aus und dann mit den Armen im Wasser fuchteln, schon tauchen kleine neongruene Puenktchen im absoluten Schwarz auf. Cool.

Als Bonus gab's noch zwei Fun Dives und die Hoffnung auf einen Walhai, da vor ein paar Tagen einer gesichtet worden war. Voller Tatendrang sassen wir morgens im Boot und blickten unerlaesslich auf das Meer hinaus. Den Walhai haben wir nicht getroffen, aber dafuer eine Schildkroete und massenweise fliegende Fische. Die Viecher fliegen wie betrunkene Kolibris knapp ueber dem Wasser dahin, locker an die 15 Meter weit. Achja, und die Riesenmuraene, die so gross war, dass Vanessa sie nicht gesehen hat und Yasmine und ich auch erst auf den zweiten Blick die 1,50 Meter lange, 40cm breite Wurst unter dem Felsvorsprung erkannten. Wow.
off to see the deep blue

off to see the deep blue

¨our¨pier

¨our¨pier

sunset nr 1

sunset nr 1

Gestern und heute haben wir uns von den Strapazen erholt, waren Schnorcheln und Kayak fahren, haben in der Haengematte auf dem Pier gelesen und geschlafen. So koennte das Leben endlos weitergehen unter dem der karibischen Sonne. Aber nein, wir haben ja noch andere Dinge zu sehen. Deswegen werden wir morgen in aller Fruehe die Faehre zum Festland zuruecknehmen. Ich werd's vermissen: die Nachmittage am Pier unter dem schweren blauen Himmel, Baleadas essen, viele bunte Fische sehen, Tatascan trinken, das geraeumige weisse Haus am Meer und die verrueckten naechtlichen Schwimmaktionen. Bis auf die Sandfliegen und die Muecken, die dafuer gesorgt haben, dass wir wie aknezerfressene Jugendliche aussehen. Wir nehmen auch fleissig unsere Malariaprophylaxe. Sind aber damit wohl die einzigen.

Mehr spaeter. Vielleicht entscheide ich mich in letzter Sekunde um und mache noch den Divemaster hier: 6 Wochen Kurs, Tauchen soviel man will, in der Walhaisaison. Hm...
my new friend

my new friend

the octopus dorm

the octopus dorm

sunset nr 5

sunset nr 5

princess angelfish

princess angelfish

paradise beach

paradise beach

beach

beach

our little dive group

our little dive group

house with garden

house with garden

hab grad gehoert, dass die DMTs heute walhaie und delfine gesehen haben. mist. glaube wir fahren zurueck :(

Posted by PollyPanam 15:20 Archived in Honduras Comments (0)

karibik ade...

Die Wiederkehr des Reisefiebers

sunny 32 °C

Wir mussten uns verabschieden, von den traumhaften Straenden, den unglaublichen Sonnenuntergaengen, der Schwerelosigkeit in den Weiten des Meeres, dem Umherschwingen in der Haengematte und nicht zu letzt von den Leuten mit denen wir die letzten Tage verbracht haben... Bei Claudia fuehrte dies zu einer manifesten ¨Postinsel¨depression, aber es erwarten uns noch so viele neue Orte, dass wir darauf einfach keine Ruecksicht nehmen koennen!

Morgens frueh betraten unsere Fuesse betraten wir zum ersten Mal wieder Festland und begaben uns sogleich in den Bus nach Tegucicalpa, der uns auf halber Strecke, am Lago de Yojoa, aussetzten sollte. Dies klappte auch problemlos, nur leider befanden wir uns auf der falschen Seite des Sees, also setzten wir uns in der gluehenden Hitze an den Strassenrand und hofften, dass bald ein Bus vorbeikommen wuerde. Von der gegenueberliegenden Strassenseite kam ein Mann auf uns zu, in der Hand 3 Wassertueten (haeufig hier angeboten:kaltes Wasser in Tueten) Am Anfang waren wir leicht skeptisch, doch er machte einen echt netten Eindruck, erklaerte uns im fliessenden Englich wo wir den naechsten Bus finden wuerden und bot uns nach einer Zeit sogar an uns zu dem Hostel zu bringen, wenn wir ihm noch etwas Zeit geben wuerden sich von seinen Freunden zu verabschieden. Wir waren muede, uns war warm und Claudia war ja eh alles egal, deshalb nahmen wir das Angebot an, die Hand auf der Tuerklinke um doch noch im Notfall rausspringen zu koennen ;) Walter brachte uns zum ersten Hostel...ausgebucht, na super, also brachte er uns zum 2. Hostel. Dieses erinnerte irgendwie an das Ferienreservat aus Dirty Dancing also eigentlich nicht unsere Preisklasse, aber unser netter Bekannter kannte den Besitzer und handelte fuer uns einen wirklich annehmbaren Preis aus( 6$p.P. ) fuer eine Cabaña am See, sogar mit Swimmingpool. Also manchmal lohnt es sich auch einfach mal den Menschen zu vertrauen.
Wir genossen das kuehle Wasser, genossen auf der Restaurantveranda, an diesem wunderschoen von Huegeln umgebenen See, den Sonnenuntergangund aergerten uns ueber die Unemnengen an Moskitos.evening by the lake

evening by the lake

lake in honduras

lake in honduras

Am naechsten Morgen sassen wir um 6 bereits wieder auf der Strasse um den ersten Bus nach Tegucicalpa zu nehmen, wir hatten uns naemlich tollkuehn vorgenommen in einem Tag Leon zu erreischen, eine Stadt die sich bereits in Nicaragua befindet. Wir warteten und warteten,kein Bus in Sicht. Wir liessen uns unsere merkwuerdigerweise recht gute Laune nicht verderben und schmetterten den Machetenbewaffneten Maennern, die an uns vorbei zur Arbeit gingen, deutsche Lieder an den Kopf ( 100 Punkte fuer Mia mit Ein Hungriges Herz: "Sag mir wie weit, wie weit, willst du gehen!")

Irgendwann gaben wir die Warterei auf und entschlossen uns dann doch eine Reihe an Chickenbusses zu nehmen. Anfangs fanden wir im ueberfuellten Bus keinen Sitzplatz, doch als die einheimischen Maenner merkten, dass wir doch eine weitere Strecke mitzufahren gedachten, fingen sie an umzuraeumen, aufzustehen und gaben ihr moeglichstes, dass wir einigermassen gemuetlich reisen konnten. Vanessa gefiel einem der Herren so gut, dass er ihr sogar sein Armband schenkte. Die rosa Elefanten hetten sich an diesem Tag zu Prinzessinen gemausert ;) Den 9 Uhr Anschlussbus nach Managua verpassten wir allerdings "knapp" um anderthalb Stunden, weswegen uns nichts anders uebrig blieb als den teuren Ersteklassebus zu nehmen. In dem gab es allerdings sogar essen und fernsehen, Kontrastprogramm zu der Fehrt am Morgen.

Wir ueberquerten die Grenze, unsere Rucksaecke wurden "durchsucht" und kamen gegen 10 hundemuede in Leon an. Am naechsten Tag folgte allerdings das naechste Highlight: Vulcanoboarding!! Ganz grosses Tennis!
Steig in einen Laster und lasse dich eine ruckelige Strasse hochtransportieren zum Fusse eines aktiven Vulkans, nimm dir ein hoelzernes Brett und stapfe ueber wackeliges Gestein, am Krater vorbei zu der Spitze des schwarzen Berges, setze dich aufs Brett und duese einfach mal auf der Asche hinunter. Resultat: Spass! Wie Schlittenfahren im Sommer, nur halt etwas haerter wenn man sich den Boden von nahem ansieht ;)
Mit 55 km/h schoss ich den Berg hinunter und war somit die schnellste Frau ;) Ja, ich bin schon ein bisschen stolz, hehe.

market around church

market around church

view from cerro negro volcano

view from cerro negro volcano

before volcano boarding

before volcano boarding

volcano boarding outfit

volcano boarding outfit

Volcano boarding

Volcano boarding

Danach gab es ein Freibier und 2 Freimojitos, eigentlich...Wir hatten allerdings das Vergnuegen mit prueden Amerikanern in einer Gruppe zu reisen, die leider kein Alkohol tranken...Aber man darf das Bier doch nicht schlecht werden lassen. Es wurde ein sehr lustiger Abend mit einer Loesung zu der Frage: "wieviele Menschen passen in eine Haengematte?" Antwort: 4, danach bricht der Betonpfeiler mit der Aufhaengung, also zumindest in nicaraguanischen Haeusern. Ups, aber bis auf eine Schuerfwunde nix passiert.
P3085362

P3085362

means of transportation in Nicaragua

means of transportation in Nicaragua

Heute morgen fuhren wir weiter nach Granada, einer wiedermal wunderschoenen Kolonialstadt. Wir fuehlen uns nach Antigua zurueckversetzt! Unsere Hostelbesitzerin hat uns unglaublich freundlich in ihrem wunderschoenen bunten Haus, mit blumigem Innenhof und hohen Decken, empfangen und wir denken schon wieder darueber nach doch einfach noch ein paar Tage laenger zu bleiben... Doch es warten noch so viele andere Orte auf uns...
house in granada

house in granada

street in granada

street in granada

church in granada

church in granada

yasmine, vanessa, and the hot dogs

yasmine, vanessa, and the hot dogs


Gruesse aus Nicaragua

Posted by yasmine769 15:30 Archived in Nicaragua Comments (0)

Isla de Olmetepe

sunny 31 °C

Es ist unglaublich, aber eine knappe Stunde Schifffahrt ueber Nicaraguas groessten Binnensee bringt uns auf die Isla de Olmetepe und etwa 50 Jahre zurueck in der Zeitrechnung. Hier werden Bohnensaecke noch auf dem Pferd von A nach B ueber die ungepflasterte Strasse transportiert, wir schlafen in Haengematten auf der Terrasse einer Finca und wildfremde Menschen gruessen einen unterwegs. Gut, es gibt Internet, Telefon und sogar 4-5 Busse, aber es sieht nicht unbedingt danach aus.
Mit ein paar Tagen Verspaetung haben wir dann auch von dem Tsunami im Pazifik erfahren (unser Taxifahrer hatte faelschlicherweise erzaehlt, dies sei hier in dem See passiert um uns zu einem lukrativen anderen Ort bringen zu koennen). Jedenfalls sind wir sicher. Wenn man davon absieht, dass die Insel von 2 Vulkanen gebildet wird. Und es Bullenhaie im See gibt. Naja, eher gab, sagt Wikipedia im Gegensatz zu den Einheimischen. Das einzig gefaehrliche sind wohl eher die Muecken, die uns in den Abendstunden ununterbrochen attackieren.
Wir haben uns heute gegen die Ausuebung irgendwelcher Extremsportarten oder Anstrengungen entschieden uns sind ganz gemaechlich die 2-3 Stunden bis zur Ojo del Agua, einer Quelle mitten im Urwald die fuer ihre Schoenheit geruehmt wird, gelaufen. War dann wie im Freibad mit Urwaldpanorama und ganz klarem Wasser. Ausserdem durften die lokalen Halbwuechsigen ungehindert Saltos vom Rand ins Becken machen. Auf dem Weg zurueck kamen wir zu unserem ersten Ausflug auf der Ladeflaeche eines Trucks, ausserdem haben wir noch ein grossartiges Lokal gefunden, in dem es als kleine kulinarische Abwechslung koestliche indische Linsensuppe, selbstgemachten Schinken und Pasta gab. Werde mich jetzt in die Haengematte rollen :)

Posted by PollyPanam 16:35 Archived in Nicaragua Comments (0)

Surfing in San Juan del Sur

sunny 32 °C

Es ist in den letzten Tagen etwas still um uns gewesen und das hat seine Begruendung darin, dass wir uns im Surfen versucht haben. Um das moeglichst effizient und praktisch durchzufuehren, haben wir in einem Hostel direkt am Strand von Playa Madeira uebernachtet. Naja, Hostel ist vielleicht zuviel, es war eher eine selbstgebaute Bretterbude mit einer so haesslichen Bemalung, dass dortmunder Bahnsteiggraffitis wie hohe Kunst dagegen ausgesehen haetten, ohne Internet und Handyempfang und meistens auch ohne Strom. Aber das sind alles Nebensaechlichkeiten, denn das Wichtigste gab's: Bretter und Wellen. Letztere waren, obwohl vom Lonely Planet als Anfaengerstrand betitelt, meist doch etwas zu fies, dafuer konnten wir im Weisswasser unser Steh- und zuletzt sogar Lenkvermoegen ueben. Zu dritt haben wir uns ein Brett geteilt, um Kraefte und Geld zu sparen. Nichtsdestotrotz fuehlten wir uns am dritten Tag ziemlich kaputt, sei das nun von der koerperlichen Anstrengung, dem schlechten Schlaf oder dem Rum vom Vorabend ;)
Wir hatten naemlich die brilliante Idee, die erste Nacht zu "zelten", da es keine Haengematten fuer alle gab. Zum Schlafen haben wir uns wie kleine Penner in unsere Schlafsaecke auf der Veranda gelegt. Waer auch alles gut gegangen, wenn nicht mit schoener Regelmaessigkeit die Hunde, Muecken, der Nachtwaechter und die Katze dafuer gesorgt haetten, dass wir nicht allzu viel Schlaf bekamen. Also haben wir uns ab da ein Doppelbett zu dritt geteilt, so hatten wir wenigstens ein Zimmer.
Ein Highlight des Aufenthalts (und in gewisser Weise die angemessene Entschaedigung fuer den nicht gefundenen Walhai) stellte die Sichtung eines Wals dar. Wie in einem Dokumentarfilm, nur vermischt mit dem Gefuehl, dass das eigentlich gar nicht sein kann was man da sieht, erhob sich aus dem blauen Meer ein riesiger dunkler Koerper und patschte seitlich wieder hinein, dass eine weisse Schaumfontaene emporschoss. Und danach konnte man noch eine Weile die Fluke sehen, wie sie sich entfernte. Am naechsten Tag uebrigens dassselbe Schauspiel, ausser dass der oder die Wale wie meine bekloppten Goldfische 6-7 Mal hintereinander hochsprangen. Ich tippe auf Buckelwal, war jedenfalls groesser als die Miniaturwale in Teneriffa. Viel groesser.
Wir sind jetzt zurueck in San Juan del Sur (Nicaragua), wo es wieder alles gibt was ein verwoehnter Backpacker so braucht (auch Nutella und Oreos). Morgen machen wir uns auf nach San Jose, der Hauptstadt Costa Ricas, um eine Dschungeltour anzutreten (die wir uns noch aussuchen muessen). Also koennte es sein, dass wir wieder einige Tage nicht viel von uns hoeren lassen. Aber es geht uns weiterhin gut. Costa Rica ist sehr sicher. Und schoen. Fotos werden folgen.

Posted by PollyPanam 17:44 Archived in Nicaragua Comments (0)

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