A Travellerspoint blog

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Monte Alban

sunny 26 °C
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Auf den raetselhaften Spuren der fruehen Kulturen geht's weiter: der Gipfel des Monte Alban wurde schon kurz nach Christi Geburt abgetragen, um darauf einem maerchenhaften Tempelkomplex zu errichten. Von allen Seiten hat man unglaublichen Ausblick ueber die angrenzenden Taeler und Schluchten.

Aussicht

Aussicht


Aussicht mit Blumen

Aussicht mit Blumen

Um 10 Uhr morgens, als die Luft noch kuehl war, hatten sich kaum Touristen eingefunden, sodass man fast allein war mit einem Schwarm Kanarienvoegeln und grossen orangenen Schmetterlingen, welche die Mauern umflattern. Wenn da nicht dieser Rasenmaeher gewesen waere...
Treppen

Treppen

kleine Pyramide

kleine Pyramide


schwarzer Schmetterling

schwarzer Schmetterling


Baeume

Baeume


grosser Platz

grosser Platz

Monte Alban 1

Monte Alban 1


Mimose

Mimose


Adler?

Adler?

Naja, vielleicht ziehe ich ja doch nicht nach Italien oder Spanien, sondern hierhin. Ist fast dasselbe. Die Luft riecht auch gleich und mit dem Wetter bin ich zufrieden.

Cafe in Oaxaca

Cafe in Oaxaca

Continuing on the mysterious tracks of the early cultures: the top of the Monte Alban has been cut off in the early ADs, to erect a fairy tale temple. You get an incredible view from all sides onto the surrounding valleys while hawks are circling above you. At 10 am, when the air was still fresh, there was almost no other tourist and so we were kinda alone with a giant tree full of singing yellow birds and butterflies, which were dancing around the old stones. If only they hadn't turned on the lawn mower... So, maybe I won't move to Italy or Spain, but here.

Posted by PollyPanam 15:14 Comments (0)

San Cristobal de las Casas

overcast 20 °C

Hi,

wir lassen auch mal wieder von uns hoeren...Vor 2 Tagen haben wir den Nachtbus nach St. Cris genommen, einer kleinen, relaxten Stadt in den Bergen Chiapas, einer der aermsten Regionen Mexicos. Bekannt wurde sie durch die Zapatistas, eine Gruppe Aufstaendiger, die die Regierung vor einigen Jahren in Bedraengnis gebracht hat. Der revolutionaere Einfluss ist ueberall in der Stadt zu spueren. Morgens um 7 sind wir angekommen, ein bisschen matschig von der langen Fahrt haben wir unsere Rucksaecke geschultert und sind durch die Altstadt, die um diese Zeit ganz verlassen und einem die viele bunten Haeuser noch mehr ins Auge gesprunge sind, zu unserem Hostel gelaufen. Dieses kommt schon etwas alternativ rueber, z.B. weht eine Piratenfahne auf dem Dach, aber ist urgemuetlich und die Besitzer unglaublich nett und zuvorkommend. Trotz der Muedigkeit sind wir gleich weiter in einem Collectivo nach Chakumal gefahren, mit 8 Indios hinten in einen VWbus gequetscht kamen wir in dieser kleinen Mayastadt an, in der Polygamie noch gang und gebe ist.
Die Kirche war einfach beeindruckend. Aussen in weiss und blau gehalten, stieg einem beim Oeffnen der Tuer bereits der Geruch von Raeucherstaebchen in die Nase und der Rauch von 100erten von Kerzen vernebelte den Raum. Die Kerzen stehen ueberall an den Seiten, in der Mitte, vorne am Altar und dazwischen sitzen ganze Familien...Sie beten, quatschen, trinken gemeinsam Cola (dies soll naemlich die boesen Geister vertreiben). Der Boden ist bedeckt mit trockenen Tannenzweigen (daher auch der Geruch), staunend gingen wir an den Vitrinen in denen Puppen stehn die irgendwelche Heilige repraesentieren sollen vorbei. Vorne am Altar sass noch eine Familie, der schmutzige kleine Junge strahlte uebers ganze Gesicht...Ich musste 2x hinsehen um den Grund dafuer zu erkennen...er fuetterte sein Huhn. Da ich mir nicht sicher war, ob dieses nicht gleich geopfert wuerde, haben wir unser lieber mal aus dem Staub gemacht. Dies war ein beeindruckender Einblick in die Mischung des Katholizismus mit der Religion der Mayas.

Two days ago we took the night bus to San Cris, a small and relaxed city in the mountains of Chiapas, the poorest region of Mexico. It has become known when the Zapatists took over for a while 15 years ago. During this pacifist protest, they demanded the rights for the Indios to be protected by the government. Still, they are very popular.
So, we got here at 7am, a bit nacked from the bus ride and walked through empty streets to our hostel. We weren't sure it was the right one, it has a garage door as an entrance and a pirate flag on the roof, but it turned out to be really homely and the owners incredibly nice and welcoming.

Zurueck in St Chris haben wir uns mit Christian getroffen, einem Freund von Claudias Kusine. Er hat uns ein leckeres mexikanisches Restaurant gezeigt in dem wir uns dann zusammen mit ihm und einem weiteren Chris (einem Ami aus New York) den Bauch vollgeschlagen haben. Abends zeigte Christian uns sein Haus...das er selbst gebaut hat... mit dem Baumaterial das er halt hatte. Es sah toll aus, wie ein riesiges Baumhaus, eine Waschmaschine die per Fahrrad betrieben wird inbegriffen, aber ob ich so leben koennte ist natuerlich eine andere Frage. Den restlichen Abend verbrachten wir mit Freunden von ihm, die uns bekochten, hmm Crepas, und ein Bier mit uns tranken. Es war wirklich nett, allerdings auch sehr anstrengend wenn man nicht wirklich spanisch spricht...

Heute haben wir uns dann den Canon de sumidero angesehen, mit einem Boot sind wir 2 stunden durch die Schlucht geglitten, bis zu 1000m ragten die Felsen auf beiden Seiten hoch und wir sahen unsere ersten Krokodile, Mono aranas (spideraffen) und Leguane...Mit meinem tollen Teleobjektiv (danke an die Sponsoren :) hab ich auch ein paar hautnah Bilder geschossen, aber die gibt es dann erst wenn wir wieder einem etwas schnelleren Computer zur Verfuegung haben.

Morgen frueh um halb 7 geht es bereits weiter nach Palenque, es wird zum ersten mal tropisch werden und wir planen unsere Naechte in einer Haengematte zu verbringen :)

Ich bin mal gespannt, ich hoffe ihr seid es auch :)

Nonetheless, after leaving our big backpacks behind, we took a collectivo right away to Chacumal. A collectivo is a minivan (often one of the old VWs) which runs a certain route and picks up as many people as possible. But it's cheap. So we got to this little Maya village which is a bit different since polygamy is still practiced and they kill chicken in the church to offer it to God. Also, they offer Coca Cola and burn hundreds of candles and the floor is covered in pine needles. It's a good example of how the new Christian religion was mixed with old Mayan beliefs.
Back in the bigger city we met with Christian, a friend of my cousin. He's an anthropologist and told us a lot about the different Mayan tribes, their rituals and how their situation is today. Many only speak their Indian language and are therefore disadvantaged in school and work. It's a bit the as in some European countries, just here the actual natives are not integrated into society and not much is being done. Christian also took us to a local place where we've had awesome food and I (Claudia), ate shrimp without peeling. They were crunchy, but very good. Also, he showed us a part of his house, which he and some friends built from recycled material, and some "machines" the created, which can generate power. We left very impressed, to go eat crepes with his friends. Had a wonderful day&night, thanks a lot again!!
Today we went to see the Sumidero Canyon. On a motorboat, equipped with life vests, we saw crocodiles, spider monkeys and iguanas. yasmine took some very good (=close up) pictures of them with her special camera and she says many thanks to the sponsors ;)
Tomorrow we're going to Palenque, we're excited and hope you are too.

CLAUDIA: ein paar fotos..
Sumidero Canyon

Sumidero Canyon

Sumidero Canyon - Kormoran

Sumidero Canyon - Kormoran

Sumidero Canyon - crocodile

Sumidero Canyon - crocodile

house made of recycled material

house made of recycled material

San Cristobal de las Casas

San Cristobal de las Casas

pagan church in Chamula

pagan church in Chamula

Posted by yasmine769 18:22 Archived in Mexico Comments (0)

Palenque

sunny 33 °C
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Nach einer kurzen Zeit der Abwesenheit senden wir wieder ein Lebenszeichen aus: es hatte uns ins tropische Palenque verschlagen, wo wir gleich ausprobiert haben, wie es sich in so einer Huette mitten im Dschungel schlaeft. Das Experiment verlief sehr positiv, bis auf den Betrunkenen der sich nachts um 4 in der Haustuer geirrt hat..

Palenque - Jungle Palace

Palenque - Jungle Palace

Aber eins nach dem anderen. Das kulturell sehr ansprechende San Cristo haben wir mit dem Bus verlassen, es ging zuerst ueber Huegel mit Kiefernwaeldern und Holzhaeusern, wie sie eigentlich nordamerikanischer/kanadischer nicht aussehen konnten, dann kamen immer mehr Bananenbaeume dazu und letztendlich erstrahlte ringsherum das Sattgruen eines Tropenwaldes. Oder der armselige Flickenteppich der davon uebrig ist, auf die Bergkaemme verdraengt von Siedlungen, Maisfeldern und Kuhweiden(die aber auch gruen waren). Manchmal liess sich ein Doppelgebrauch feststellen, so grasten auf Fussballfeldern auch schonmal Ziegen. Die Strasse wurde gesaeumt von Doerfern mit 4-6 Holz- oder Betonsteinhaeusern, vor denen Maya-Frauen und Kinder Snacks fuer die Reisenden anboten und die Maenner vor der "Bar" rumhingen.

on the way to Palenque

on the way to Palenque

on the way to Palenque

on the way to Palenque

typical houses on the way to Palenque

typical houses on the way to Palenque

Palenque selbst ist eine charakterlose Ansammlung von Wohnungen und Geschaeften, daher sind wir mehr oder weniger Zelten gegangen in einer Siedlung auf der Strasse zu den beruehmten Ruinen. Nur dass wir eine Strohhuette hatten mit Mosquitonetzfenstern und 360 Grad Aussicht, unter andern auf ein Baechlein und diverse bunte Tropenvoegelchen die sich auf den Baum nebenan gesetzt und gepiepst haben.
Palenque - Jungle Palace Cabaña

Palenque - Jungle Palace Cabaña

Palenque - Jungle Palace Cabaña 3

Palenque - Jungle Palace Cabaña 3

Gleich nach der Ankunft und dem zwangslaeufigen herunterreissen jedweden entbehrlichen Kleidungsstueckes ging's dann los zu den Ruinen.
Palenque Rainforest Ruins 8

Palenque Rainforest Ruins 8

Zu Fuss ausnahmsweise mal, um sich etwas zu bewegen. Tolle Idee fuer 2 Uhr mittags und ne Strasse, die gegen Ende hin immer steiler wurde. Mitten im Urwald erheben sich aber dann diese weissen Pyramiden aus dem Dunst, verfallen und von Flechten ueberwuchert. In den Baumwipfeln mampfen Affenfamilien und dicke Touristen schieben sich seufzend die Treppen jeden Tempels hinauf, um bloss nichts zu verpassen. Wieder mal ein toller Ort und gegen Ende des Tages hatten wir ihn auch fast fuer uns allein ;) Leider hat uns einer der Pakrwaechter rausgeschmissen. Es waer zwar einfach gewesen, sich ueber den Zaun wieder reinzuschmuggeln, aber Yasmine wollte nicht.
Palenque Rainforest Ruins 5

Palenque Rainforest Ruins 5

Palenque Rainforest Ruins 4

Palenque Rainforest Ruins 4

Palenque Rainforest Ruins 3

Palenque Rainforest Ruins 3

Palenque Rainforest Ruins 2

Palenque Rainforest Ruins 2

Palenque Rainforest Ruins 1

Palenque Rainforest Ruins 1

Palenque Rainforest Ruins 6

Palenque Rainforest Ruins 6

Palenque Rainforest Ruins 7

Palenque Rainforest Ruins 7

Palenque Rainforest Ruins 9

Palenque Rainforest Ruins 9

Palenque Rainforest Ruins 12

Palenque Rainforest Ruins 12

Abends stellte sich die Frage, was man jetzt machen soll, an einem Ort an dem es ab 7 Uhr stockduster ist und kein Computer weit und breit auffindbar. Gerettet hat uns die Hippiekommune von nebenan. Ihr bunter Anfuehrer Palmenmann, der gekroente Prinz, war naemlich fuer die Livemusik der Bar zustaendig, und so erklangen bis tief in die Nacht und den Dschungel Ben Harper, Bob Dylan und die Red Hot Chili Peppers. Und all die tanzenden Gaeste erst. Beste Unterhaltung.

Am heutigen Tag haben wir uns eine Tour zum beeindruckenden Wasserfall von Misol-Ha
Misol-Ha 1

Misol-Ha 1

Misol-Ha 2

Misol-Ha 2

Misol-Ha 3

Misol-Ha 3

sowie den tuerkisen Stroemen der Agua Azul gegoennt. Im weissen Minibus hiess es dann wieder Huegel rauf und runter,
Huegel um Palenque

Huegel um Palenque


aber es war die Sache wert (Bilder folgen).
Agua Azul 4

Agua Azul 4

Agua Azul 2

Agua Azul 2

Agua Azul 1

Agua Azul 1


Unsere grossen Rucksaecke wollten wir waehrend der Zeit in einen der Spinde des Camps aufbewahren, in letzter Sekunde hab ich gemerkt, dass gerade der schon bewohnt war..von einer Riesenspinne!
hairy spider in the locker

hairy spider in the locker


So, die Zeit laeuft aus. Wir schreiben wieder aus Merida! Aus nem richtigen Hostel!

After some absence, here another sign of life: we've been to the tropical Palenque, where we tried out what it's like to sleep in a hut in the middle of the jungle. The experiment turned out very positive, except for the drunk who got the door wrong at 4 am...
But first things first. We left the cutlurally quite appealing San Cristo by bus it ran over hills with pine trees and wodden huts which looked really canadian until we spotted more and more banana trees and in the end were surrounded by a lush green tropical forest. Or, well, the bits and pieces left of it since it was more or less banned to the hilltops while villages, plantations and meadows took up most of the surface. There, Mayan women and kids waited at the side of the road to sell banana chips to travellers while the men where haning out in front of the local "bar". And goats kept the grass on the soccer fields short ;)
Palenque is a characterless accumulation of ugly buildings, so we went camping more or less and got a nice hut with a 360 degree view onto a river and little birds that landed there.
Right after getting there, we went to see the famous ruins. By foot, which wasn't such a clever idea at 2pm, 5 kilometers and the last bit went quite a bit uphill. But then (after paying the entrance fee) there are these white stone pyramids breaking through the top of the green forest, they´re worn down but still impressive, while the jungle is constantly trying to recover and bury them. In the treetops monkey families are enjoying their food and tourists are moaning about the many steps it takes to climp the monuments. Towards the end of the day, we found ourselves almost alone there. Would've been easy to spend the night.. Instead, we walked back to our pre-paid "jungle palace" hut and were a bit afraid concerning the entertainment in a place, where it's dark at 7pm and there's no internet. Fortunately, the close-by hippies did some live music and sold chocolate pralines and everyone had a good time.
Today we treated us with a tour to the waterfall of Misol-Ha and the turquoise waters of Agua Azul. We got packed into a white mini van and then we went up and down the marvellous hills. To avoid bringing the big backpacks with us, we wanted to put them into some lockers and just in the last second i noticed, that one had already been taken - by a huge spider!
So, write you later from Merida. A real city.

Posted by PollyPanam 18:56 Archived in Mexico Comments (0)

ueber Merida und Chichen Itza in die Karibik

from Merida to Chichen Itza and to the Caribbeans

sunny 28 °C

Die letzte Nachricht kam aus dem Dschungel und diese von der Karibikkueste,

ihr seht wir kommen vorwaerts :)

Vor 2 Tagen sind wir morgens um 7 in der frueh in Merida, der anscheinend mexikanischsten Stadt Mexikos angekommen und haben uns gleich in das Hostel mit dem anscheinend besten Fruehstueck der Stadt aufgemacht. Das Hostel, ein wunderschoenes Kolonialhaus mit hohen Decken und Innenhof lag toll, gleich am Zocalo, also dem zentralen Platz der Stadt. Netterweise durften wir auch gleich mit fruehstuecken und das hatte es auch echt in sich: mehrere Schuessel mit frischem Obst, leckeres Brot und Ruehrei oder Pancakes wurde einem auf Wunsch auch gleich zubereitet. Nur der Kaffee war furchtbar, ueberlebt haben wir es trotzdem und haben uns den Bauch auch ordentlich vollgeschlagen bevor wir uns auf den Weg nach Uxmal, einer weiteren Ruinenstadt machten.

Uxmal war menschenleer, die Leguane waren definitiv in der Ueberzahl und Claudia und ich haben uns reichlich Muehe geben auch jeden von ihnen einen Namen zu geben...Wir werden uns ewig an Otto den Grossen, Richard Loewenherz und Gerda die Gemuetliche erinnern.
In der Stille wirken die Pyramiden auf einmal ganz anders, man hat viel mehr Zeit seinen Gedanken freien Lauf zulassen und sich der Geschehnisse vergangener Tage zu besinnen. Wir sassen ueber eine Stunde oben auf dem Templo Major, haben ueber die Anlage in die Wildnis geblickt, die Geier und Adler bewundert...bis dann schliesslich doch die Gruppe Japaner kam und sich ihren Namen als Schlappschusskoenige wieder mal verdient haben. Naja, es war eh Zeit zum Bus zu gehen, wir wollten den ja nicht verpassen, war schliesslich der letzte, aber da dieser dann erstmal eine ganze Stunde Verspaetung hatte, haetten wir auch laenger an unserem Lieblingsort verbringen koennen und haben somit das Bild der Pyramiden bei Sonnenuntergang ganz umsonst verpasst.

Am naechsten Tag stand dann ein weitere Pyramidenstadt, Chitzen Itza, zu einem der neuen Weltwunder erkoren...Ich will es gar nicht schlecht reden, architektonisch ist es eine Augenweide und auch geschichtstraechtig...z.B. gibt es dort eine Cenote die lediglich zur Gottesverehrung und somit auch Opferung von Maennern und Kindern gebraucht wurde. Als ich zufaellig neben einem Tourguide ein paar Fotos geschossen habe, schnappte ich die Geschichte der jungen Maedchen auf, die sich ein Kleid welches mit Jade und anderen huebschen Steinen besetzt war anfertigten mussten und sobald das Kleid vollendet war wurden sie in dieses Suesswasserreservoir gestossen und kamen nicht mehr hoch...weil sie ja von nun an mit den Goettern kommunizierten. Alles klar :)
Trotzdem bleibt Chitzen Itza mir als Pyramide der Souveirs in Erinnerung, zu viele Menschen, man wird die ganze Zeit angequatcht ( bekaemen wir mal fuer jedes "Ola amigas" einen Peso...) und man darf nirgendwo mehr drauf klettern...Spass.

Von CHitzen Itza haben wir uns dann gleich weiter auf den Weg nach Tulum, an der KARIBIKkueste begeben und ins erstbeste Hotel eingecheckt. Es hat zwar nicht den Charm der vergangenen Tage, aber man lernt leicht Leute kennen und das hat doch auch seine Vorteile.
Heute morgen haben wir uns dann auch gleich auf den Weg zum Strand gemacht, es sollten nur so 4-5 km sein und da dachten wir uns, das koennen wir doch auch zu Fuss bewaeltigen...Waeren wir an der einen Kreuzung nach links gegangen waere es auch nicht viel weiter gegangen...so sind wir 2 stunden in der gluehenden Hitze gelaufen, an den schoensten Hotels, Beach Clubs usw. vorbei...und nirgendwo ein oeffentlicher Strand...Irgendwann haben wir uns dann unsere Niederlage eingestanden und haben ein Taxi angehalten. Der Taxifahrer hat uns dann mal erklaert, dass das alles oeffentliche Straende sind und wir einfach haetten an den Restaurants vorbeigehen koennen. Grossartig. Das einzige was wir von unserem Walk hatten war also der Abdruck unseres Rucksacks und unserer Flipflops auf der Haut.

Abschliessen d moechte ich nur nochmal bestaetigen, ja...das karibische Meer ist so schoen wie auf den Fotos ;)
Ein bisschen Sonnenbrand haben wir jetzt auch, und das trotz 50er Sunblocker aber der wird auch wieder voruebergehen.
Ganz viele gutgelaunte Gruesse nach Hause.

Yasmine

Two days ago we arrived in Merida, the supposingly most Mexican city in Mexico and got us the hostel with the supposingly best breakfast buffet in the city. And it really was amazing: all different kinds of fresh fruits, toasted bread, eggs, omeletts and pancakes as much as we wanted. Only the coffee was terrible (for Yasmine, I thought it was acceptable with 50% milk and 5% sugar). The hostel itself located in a gorgeous colonial house with high ceilings and an airy patio, directly next to the green main plaza. So, with a decently filled belly we took the next bus to visit the ruins of Uxmal.
Uxmal was deserted (from humans), the iguanas definitely outnumbered us and we had quite a lot of work to find a name for each and every one of them: Otto the Great, Richard Lionheart, Gerda the Chilled.
In all this silence the pyramids appeared in a different light and we took a lot of time on top of the highest, thinking and overviewing the jungle up to the horizont. Until a group of Japanese klischeé tourists and their camera equipment arrived..
The next day's highlight was another pyramid, the very known one of Chichen Itza, one of the new world wonders.. We don't want to make it look bad, architectonically it is definitely amazing, but there were just too many tourists and, even more than tourists, souvenir sellers. Having someone in your face all the time, screaming "only today, almost for free, one dollar", is quite annoying. Therefore we'll always remember Chichen Itza as the Souvenir Pyramid, as opposed to the Jungle Pyramid and the Mountain Pyramid and the Desert Pyramid..
From Chichen Itza we took the direct bus to Tulum at the Caribbean sea and checked into the first hostel, the Weary Traveller. It wasn't as extraordinary as the past hostels, but prooved to be a good place to meet people, especially since if you ordered a burger, they just gave you the ingrediants and you had to cook it yourself. The next day we decided to visit the beach (finally) and started walking the 4 kilometers, since we had just missed the free bus while talking to an interesting Israeli couple. So, we walk and walk, talking, excited to feel sand under our toes, and just keep passing all these noble beach bars and hotels but no open public beach. After a 2 hour walk (because we're no quitters) we decided to stop a taxi. The really friendly driver explained to us, that all the beaches were public and we could've just walked through the hotel entrance to it. And he was surprised to hear that we had walked all the way from Tulum, since those were 8 km. And we got a sunburn inmpression from our backpacks and flip flops.
To end this entry, I just want to confirm that, yes, the Carribbean sea really does look like the pictures.

Claudia: hier sind uebrigens ein paar fotos dazu
Chichen Itza 1

Chichen Itza 1

Chichen Itza 2 moth

Chichen Itza 2 moth

Chichen Itza 5 serpent

Chichen Itza 5 serpent

Chichen Itza 6 big pyramid

Chichen Itza 6 big pyramid

Hostal Zocalo, Merida

Hostal Zocalo, Merida

Uxmal 1

Uxmal 1

Uxmal 2

Uxmal 2

Uxmal 3

Uxmal 3

Uxmal 4

Uxmal 4

Uxmal 5

Uxmal 5

Uxmal 6

Uxmal 6

Uxmal 8

Uxmal 8

Uxmal 12

Uxmal 12

Merida

Merida

Hostal Zocalo, Merida 2

Hostal Zocalo, Merida 2

Posted by yasmine769 16:13 Archived in Mexico Comments (1)

Tulum

Karibik

sunny 32 °C
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Wir sind endlich am Meer!!! Und was fuer eins: kilometerweiter weisser Strand, tuerkises Wassser.
Tulum beach 2 pelicans

Tulum beach 2 pelicans

Tulum beach 3

Tulum beach 3

Tulum beach 1

Tulum beach 1

Tulum Beach with seagull

Tulum Beach with seagull


Aber das hat Yasmine ja gestern schon berichtet. Ich meine auch von den ca 11-12km, die wir zu Fuss gelaufen sind. Deshalb dachten wir heute schlauer zu sein, indem wir uns Fahhraeder ausgeliehen haben. Die Landschaft hier is naemlich platt wie ne Flunder, wie man so schoen sagt.

Um den Besucheranstuermen zuvorzukommen, sind wir heut morgen die 5 km rausgefahren bis zum Gran Cenote.

Gran Cenote 2

Gran Cenote 2


Gran Cenote 1

Gran Cenote 1

Die Halbinsel des Yucatan hat sich erst vor erdgeschichtlich kurzer Zeit aus dem Meer erhoben, und im Verlauf der Jahrmillionen hat sich das Wasser tiefe Gaenge in den Untergrund gegraben, genannt Cenotes. Dieses System ist kilometerweit verzweigt und noch lange nicht abschliessend erforscht. Versucht wird's auch erst seit 1985. Es gab eine Karte, auf der relativ viele Arme mit einem Fragezeichen endeten oder TIME OUT, dh den Tauchern ging die Luft aus. Ab und zu kommt man zu einer Stelle, wo der Uebergrund eingebrochen ist und man Zugang zum dunklen Labyrinth hat. Dies wird dann schoen fuer die Touristen hergerichtet; man kann dort baden, schnorcheln oder tauchen. Wir haben uns fuer die kostenguenstige Option entschieden und sind ein wenig rumgeschnorchelt. Das Wasser ist unglaublich klar und gar nicht salzig, wie ich's sonst vom Schnorcheln kenne. Man wird von Schwaermen von Guppies umzingelt, die neugierig auf einen zuschwimmen und schonmal versuchen, eine Hautschuppe abzuknabbern. Ausserdem meine ich die Fische ohne Augen gesehen zu haben, es gab jedenfalls diese hellweissen fast transparenten Fische, deren Augen kaum auszumachen waren. Auch eine Schildkroete wandelte ueber den Grund. Geaergert hab ich mich, als meine eigentlich bis 10m wasserdichte Kamera mir ploetzlich mitteilte, ein Fremdkoerper sei in ihrem empfindlichen Akkufach. Da war wohl etwas Wasser eingetreten, aber auch nach dem Abtrocken wollte sie nicht funktionieren. Deshalb gibt's keine Bilder von heute :((( oder #%$@*?!!! wie es in einem Comic heissen wuerde.

Nach dem Cenote haben wir versucht, unseren Immigration Fee in einer Bank zu bezahlen. Man muss naemlich dem mexikanischen Staat vor seiner Ausreise 20 US$ geben. Leider hatten wir am Flughafen nicht das richtige Formular bekommen (wie uebrigens keiner von unserem Flug), sodass wir diese Angelegenheit nicht regeln konnten. Mal schauen ob's dann morgen an der Grenze zu Problemen kommt...

Der naechste Anlaufpunkt waren die Ruinen von Tulum. Haetten wir die mal gestern schon gemacht, dann gaeb's Fotos... Jedenfalls, die Ruinen sind wunderschoen im untergehenden Licht, der kurzgeschnittene gruene Rasen erinnert an einen Golfplatz, Palmen wiegen sich im Wind und hier und dort erheben sich die Daecher und Plattformen von Tuermen und Pyramiden. Alles auf maechtigen Felsen gelegen, vor dem Hintergrund des blauesten Meeres das man je gesehen hat. Ich hab's notduerftig mit Kuli gezeichnet, is natuerlich nicht dasselbe.. Als die Spanier uebrigens zuerst ankamen, blieben ihre Schiffe auf den Korallenriffen vor der Kueste haengen. Die Mayas haben ihnen da runtergeholfen. Das nenn ich mal ne schlechte Entscheidung.

Wir haben die Entscheidung getroffen weiterzuziehen. Morgen um 8 faehrt unser Bus nach Chetumal an der Grenze zu Belize, von dort wollen wir per Wassertaxi auf die Insel Caye Caulker. Auch dort erwarten uns naemlich exotische Palmenstraende und relativ billige Hostels. Ausserdem hab ich die weitere Entscheidung getroffen, zu investieren und das Blue Hole zu tauchen. Haie ahoy!

Posted by PollyPanam 15:58 Archived in Mexico Comments (0)

Caye Caulker

Yasmine und Claudia in Taka-Tuka-Land

sunny 28 °C
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"Welcome to Paradise! Welcome to Caye Caulker!"

Mit diesen Worten legte vor... hm... naja, weiss nicht mehr wann, war vor ein paar Tagen... unser Wassertaxi am Pier der Insel an. Es war dunkel um 19:00, daher konnten wir den Wahrheitsgehalt erst am folgenden Tag ueberpruefen.

wodden blue house

wodden blue house

Caye Caulker ist eine kleine flache Insel mit einer Hauptstrasse die treffenderweise Sandy Lane genannt wird und von der man sowohl nach links als auch nach rechts blickend das Meer sieht. Gesaeumt von Holzhaeusern in karibischen Farbkombinationen (gerne neongruen und pink oder hellblau) weisen selbstgemalte Schilder darauf hin, nicht zu schnell zu gehen. Alle paar Minuten wird man von Rastafaris auf Fahrraedern gegruesst, sodass man den Eindruck bekommt man sei schon lange hier. Wir schlafen in Yuma's Hostel (war frueher Tina's) und ich werde jeden Morgen vom Palmenrascheln im Sonnenaufgang geweckt, wenn die ersten Lichtstrahlen durch das Blattwerk den Weg zu uns ins Zimmer finden. Man weiss dass man alles richtig gemacht hat, wenn beim Oeffnen der Augen nur Palmen und Meer sieht.

sea and palmtree

sea and palmtree

lazy lizard bar

lazy lizard bar

hammocks

hammocks

Wir haben uns also die Zeit damit vertrieben, bei Reggaemusik am Strand rumzuhaengen oder in den Haengematten am Pier zu lesen. Eigentlich habe ich darauf gewartet, das Blue Hole tauchen zu gehen, allerdings wurde ich immer auf den naechsten Tag vertroestet. Das Blue Hole ist eine 60m tiefe Hoehle, in der besonders viele Haie zusammenkommen. Es gilt als eines der besten Tauchspots. Nur ist es 2 Stunden Bootsfahrt entfernt, sodass die Veranstalter mindestens 10 Leute brauchen um die Tour starten zu lassen. Und ich kann nicht immer noch einen Tag drauflegen, es gibt ja noch andere Sachen die wir sehen wollten. Daher spar ich mir die 200 US$ fuer den Ausflug und geh in Honduras einfach oefter tauchen. Da gibt's schliesslich auch Haie.

Und eigentlich haben wir auch gestern genug gesehen. Wir hatten uns fuer eine kleine Schnorcheltour angemeldet. Mit dem Schiffsfuehrer Daniele und 5 lituanischen Mittvierzigern ging's hinaus ans Riff.

turquoise sea

turquoise sea

Beim ersten Stopp konnten wir's kaum fassen, dass innerhalb von wenigen Sekunden unser Boot von 10 Rochen und 5 braunen Nurse Sharks (Ammenhaie) umzingelt war.

nurse sharks family portrait

nurse sharks family portrait

nurse shark

nurse shark

nurse sharks and sting rays

nurse sharks and sting rays

Ganz schoen schwierig, da nicht beim Aussteigen aus Versehen auf den Stachel der Rochen zu treten. Geahnt hatten wir es schon und wurden darin bestaetigt, als ein zweites Boot anlegte und dessen Schiffsfuehrer anfing die Haie und Rochen zu fuettern. Daher das Interesse an uns. Jedenfalls war's super inmitten der Viecher zu schwimmen, die einem geschickt auswichen, was man von den Laettinnen leider nicht sagen konnte.. Und es war vollkommen harmlos. Einer der Haie hat aus Versehen meinen Zeh probiert, als ich in einer sitzenden Position meine Maske zurechtgerueckt habe. Hat sich angefuehlt wie ein Steinpilz und ich glaub er war genauso erschrocken wie ich. Waehrend der naechsten Stopps hatten wir dann Gelegenheit, die Korallen und bunten Fische zu beobachten. War ganz nett, aber es war erschuetternd dass ausser ein paar bunten Ausnahmen die Hauptfarbe des Riffs braun ist und sooo viele Fische auch nicht darin leben. Wenigstens wenn man's mit dem in Thailand vergleicht isses ziemlich kaputt. Immerhin wurde es vor 6 Jahren unter Naturschutz gestellt.

yellow reef fish

yellow reef fish

reef fish

reef fish



Heute wollen wir mit einem israelischen Paerchen, dass wir in Tulum kennengelernt haben, ein Kanu ausleihen und die Insel ein bisschen abfahren. Ausserdem soll es gelbe Seepferdchen am westlichen Strand geben von denen ich ein Foto machen will.
oldschool hostel

oldschool hostel

rum and flower

rum and flower


Morgen geht's dann weiter ueber Belize City runter nach Punta Gorda, wo wir eine Faehre nach Livingston, Honduras nehmen. Von Livingston nehmen wir ein Schiff und fahren den Rio Dulce hoch bis zu einer Stadt am See die von Backpackern als eine der besten in Zentralamerika gewaehlt wurde. Den Namen kennst Yasmine. Wundert euch also nicht, wenn wir die naechsten 3 Tage nicht so viel von uns hoeren lassen. Wir sind dann noch am leben. Falls sie Mosquitos gnaedig sind ;)

"Welcome to Paradise! Welcome to Caye Caulker!"
With these first words we were greated when we got off the small water taxi a few.. well, don't remember anymore how many days ago. It was pitchdark at 7pm, so we had to wait until the next day to see if this was the truth.
Caye Caulker is a small flat island with one main road, the Sandy Lane, from which you can, on your right and also on the left side, see the gorgeous Caribbean sea. Wodden two-storey houses in lively colours line the road and self-made traffic signals advise not to walk too fast (since the motorized traffic only consists of golf carts). Every few minutes a Rastafari on his bike will wish you a good day, so you feel as if you actually knew people here. We're sleeping at Yuma's hostel (used to be Tina's) and are woken up every day by palm leaves swishing at sunrise. You know you've done everything right when the first things you see waking up are palm trees and the sea.
So we've spent some time chilling at the beach while listening to reggae music or reading in the hammocks by the pier. I had actually planned to dive the Blue Hole, a 60 meter deep cave with stalactites and plenty of sharks, but the tour organizator kept postponing the trip to the next day, so I got fed up and saved my 200 US$. For more dives in Honduras.
And actually we did get to see a lot. Went on a little snorkeling trip with the captain Daniele and 5 Lituanian women in their fourties which had mistaken this snorkeling trip for a sunbathing one. Most of them couldn't swim properly and kept getting in our way, throwing us punches and kicks. Ouch. At the first stop we were suddenly encircled by 10 to 15 sting rays and nurse sharks. It was a bit hard to get into the water without accidentially stepping on one of them. But they're swimming masters and elegantly avoided us what cannot be said about the other people from out tour. At one point, I thought there was one of the Lithuanians diving up from underneath me and hitting my foot, but really it was one of the nurse sharks just tasting my big toe. Didn't seem to like it though. The next stops served to have a look at the corals and reef fish. They were nice, but I'm actually quite shocked because big parts of the reef were brown (=dead) and the fish were small and scared, a lot different from the sights I got in Thailand. But since the reef has only been protected since 2005, there's a chance it will regenerate.
Tomorrow we'll go to Guatemala, via Belize City, Punta Gorda and then Livingston. It's a long trip, so don't wonder if you won't read or see anything from us in a while. We'll still be alive. If the mosquitos let us :P

Posted by PollyPanam 16:56 Archived in Belize Comments (1)

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